Nimm das Steuer selbst in die Hand

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Hýbris

Der aus dem Griechischen stammende Begriff bezeichnet die Selbstüberschätzung des Menschen, gottgleich sein zu wollen.
Frevelhafte Gier und Überheblichkeit; vor allem die Selbstüberhebung gegenüber der Schöpfung, die auch in der Überschreitung des den Menschen gesetzten Maßes an Größe und Glück gesehen wird. Der Realitätsverlust und die Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, Leistungen und Kompetenzen, vor allem von Personen in Machtpositionen. Die Kluft zwischen Arm und Reich hat eine Schmerzgrenze. In der griechischen Mythologie wird die menschliche Hybris durch Nemesis, die Göttin der ausgleichenden Gerechtigkeit, bestraft.

Brauchen wir eine neue Weltordnung?

Ab und Zu muß ich aus meinem Mikrokosmos ausbrechen. Dann denke ich über die große weite Welt nach der es momentan nicht gar so gut geht. Warum ist das eigentlich so? Mir geht es doch gut, warum sollte es der Welt nicht gut gehen?
Ich interpretiere Informationen und erweitere mein Weltbild um mir eine eigene freie Meinung zu bilden. Bei der heutigen Berichterstattung gar keine so leichte Aufgabe. Beobachte Veränderungen und suche nach Erklärungen.
Gott sei Dank bin in einer Zeit ohne Krieg aufgewachsen, keine Selbstverständlichkeit sondern ein Geschenk. Selten hat eine Generation eine so schöne Zeit erlebt. Bildung und Fleiß waren ein sicheres Ticket für Wohlstand. Es herrschte das Prinzip Hoffnung auf bessere Zeiten. Man konnte sich etwas Schaffen, es gab noch echte Handschlagqualität. Unseren Kindern konnten wir eine schöne Kindheit und eine ausgezeichnete Ausbildung mitgeben.
Jetzt scheint vieles anders, was früher selbstverständlich war gilt plötzlich nicht mehr. Arbeiten ist keine Garantie mehr für Wohlstand. Gut geht es nicht denen die viel arbeiten sondern denen die sich am Kapitalmarkt bedienen. Die Weltbevölkerung nähert sich der 8 Mrd Grenze. Es muss wohl eine neue Weltordnung entstehen. Die neue Weltordnung sollte aber nicht von den 1% der reichen Menschen gestaltet werden sondern es sollten alle Schichten der Bevölkerung mitarbeiten. Das andere haben wir ja jetzt, die Reichen werden immer reicher, die Kluft zwischen arm und reich wird zu Radau führen. Wir sollten uns also auf den Weg machen, jeder muss das Steuer selbst in die Hand nehmen. Es müssen neue bürgernahe Organisationen entstehen die den großen Banken und Kapitalgesellschaften, den Konzernen wie Google, Apple, Amazon, Nestle und Monsanto die Stirn bieten können. Noch haben wir die Möglichkeit es friedlich zu lösen. Leider fehlt meiner Generation dazu der Mut, die Angst dabei Wohlstand zu verlieren überwiegt. Jetzt muss es halt die nächste Generation machen, oder die nächste, die nächste, die nächste ..... aber es passiert, weil die Gier der Menschen unersättlich aber nichts ewig ist.

5000 Jahre vor Christus hielten sich die ägyptischen Pharaos für Gottgleich.
Aber auch sie mußten sich eines Tages dem Volk beugen.

Die zweifelhafte Moral des Kapitalismus

Der Kapitalismus hat sich von der Arbeit entfernt. Wenn er sich weiterhin so entwickelt kann der Kapitalismus nicht mehr für den Wohlstand der Bürger sorgen. Ich kann mich noch gut erinnern als das Einkommen eines fleißigen Maschinenschlossers, eines Metzgers, eines Lehrers für seine Familie, ein eigenes Haus und ein Auto gereicht hat. Ja, da hat sich etwas verändert. Vor 30 Jahren war die politische Ausrichtung auf einen breit angelegten Wohlstand, den Aufbau einer Mittelschicht und auf eine existienzelle Sicherheit ausgerichtet. Das ist heute nicht mehr so.
Der Anteil der Wirtschaft die in die Löhne fließt sinkt dramatisch. Die Gewinne der Unternehmen vor Steuern machen einen viel größeren Anteil aus. So hohe Steuergewinne im Budget gab es in den USA zuletzt vor 85 Jahren. Still und leise und schön verborgen in den Regeln des Marktes fließt das Geld zu den oberen zehn Prozent. Geld fließt ganz offiziell durch Gesetze geregelt aus den Taschen der Mittelschicht, dem Durschnittsbürger in die Gewinne der Großindustrie, deren Führungskräfte und Ihrer Aktionäre. Gerade jetzt im Dezember 2017 feiert Trump seinen Erfolg der Steuerreduzierung für Unternehmen, die Verlierer dieser Maßnahmen in den USA werden die Armen sein.
Der Teufelskreis ist aber nicht nur das Geld das nach oben fließt, sondern damit auch einhergehend die politische Macht. Je mehr Geld aber nach oben fließt umso mehr kann Geld die Spielregeln beeinflußen. Diese Prozesse laufen für uns Unsichtbar ab. Innerhalb der Gesetzgebung beeinflußen die Profitgewinner die Gesetze.
Reichtum führt zu Macht die wieder den Reichtum mehrt.
Politiker sollten Regeln schaffen die dem Durchschnittsbürger Chancen eröffnen und Wohlstand bringen. Aber nein sie schaffen immer mehr Regeln die uns den Wohlstand nehmen. Das alte Prinzip für den Ehrgeiz der Mittelschicht, ich will das es einmal meinen Kindern, Enkeln, besser geht als mir, gilt nicht mehr.

Es kann doch nicht sein das man mit einem Vollzeitjob nicht mehr durchkommt.

Kluge Köpfe haben sich Systeme zu Machterhaltung ausgedacht. Sie kassieren Steuergeld und teilen es dann nach ihren Kriterien auf. Subventionen ist das Zauberwort, damit wurde die Mittelschicht entmachtet. Kein Steuerzahler hat Einfluss auf die Vergabe von Subventionen. Wer Subventionen vergibt besitzt Macht. Nur wer genau das tut was ich sage bekommt Geld. Besonders pervers ist es das unter dem Deckmantel einer gerechteren Verteilung genau das Gegenteil bewirkt wird. Wie könnte es sonst sein das gerade junge Arbeiterinnen und kleine Bauern sich von der Arbeit nichts mehr schaffen können.

Ein Bauer kann von seiner Landwirtschaft ohne Subventionen nicht mehr Leben "VERRÜCKT"

Der nahende Ende des Sozialismus

Der sehr erfolgreiche Sozialismus hat der Mittelschicht Wohlstand gebracht. Über Jahrzehnte war es eine gute Partnerschaft zwischen Unternehmen und Gewerkschaften die für einen vernünftigen Ausgleich sorgten. Aber auch diese Regeln gelten nicht mehr. Die Gewerkschaften bezeichnen die Unternehmen als Feinde die bekämpft werden müssen. Die Arbeiterkammern drehen Werbespots in denen die Unternehmer als Ausbeuter und Sklavenhalter dargestellt werden. Der Sozialismus will alles Geld einnehmen um es dann nach seinen Vorstellungen zu verteilen. Die Folge davon ist das alle die nicht arbeiten besser gestellt sind als diejenigen die mit ihrer Produktivität und Arbeitskraft das Geld erwirtschaften. In Europa zeichnet sich bei den Wahlen der Niedergang des Sozialismus ab. Keine beruhigende Entwicklung, aber es war zu erwarten. Zwischen Kapitalismus und Sozialismus muss es einen gemeinsamen Nenner geben und keinen Kampf. Der gemeinsame Nenner ist dabei sehr einfach. Die Regeln müssen zum Wohlstand aller Bürger gelten und nicht für die Günstlinge beider Seiten.

Subventionen

Subventionen kosten dem Steuerzahler Milliarden. Der Arbeiter der Durschnittsbürger ist der Finanzierer, er kann beim Vergeben der Subventionen in keinster Weise mitreden. Ein von den Mächtigen schön eingerichtetes System zur Erhaltung der Macht. Subventionen gehen im großen Stil zu den Großen, oder sie sind so ausgelegt das damit Geld wieder nach oben fließt. Nur ein Bauer mit einem großem Stall mit mehr als zweitausend Schweinen bekommt Subventionen, damit wird das Fleisch billig, und die Supermärkte reich. Im Bereich der Lebensmittel ist es besonders schlimm und es läuft darauf hinaus das wir nicht mehr selbst bestimmen können was wir essen. Wir dürfen nur mehr das essen was die Reichen noch reicher macht. Am Ende gibt es nur mehr eine Firma und die hat die gesamte Macht über die Lebensmittel.

Die Subventionen haben bereits astronomische Höhen erreicht. Da geht es nicht mehr um Kleingeld.
Die Bürger zahlen in die EU 137 Milliarden Euro ein und bekommen davon 115 Milliarden als Förderungen zurück, davon gehen 45 Milliarden in die (große/falsche) Landwirtschaft.
In Österreich belaufen sich die Gesamtsubventionen auf 19,3 Milliarden (2016), die gesamten Staatseinnahmen waren 170,4 Milliarden (2015).
In Deutschland belaufen sich die Subentionen auf 83 Milliarden (2105), da bin ich nicht sicher ob diese zahl stimmt, eigentlich müßten es noch mehr sein.

Es muss jede Form von Subvention abgeschafft werden.

Subvention ist gesetzlich gedeckte Korruption

Lobbyismus

Subventionen werden durch Lobbyarbeit entschieden. Das Schlimme daran ist, sie finden sich bereits in den Gesetzen. Korruption ist Gesetz geworden. Der kleine Unternehmer darf keine Weihnachtsgeschenke mehr an seine Kunden geben. Er darf seine Kunden nicht einmal mehr zum Essen einladen. Lobbyisten verteilen im Rahmen der Gesetze Millionen. Die ganz Gierigen überbieten dann auch das noch, wie unser ehemaliger Innenminister mit Fußfessel. Das muss man sich einmal vorstellen, der ehemalige Innenminister, Chef der Polizei von ganz Österreich wird Lobbyist und sitzt wegen Bestechlichkeit im Gefängnis.
Früher wurden einige Politiker Lobbyisten. Jetzt ist es sowieso usus, dann werde ich halt Lobbyist und verdiene wesentlich mehr als in der Politk. In den USA sind bereits 42% der früheren Politiker Lobbyisten. Die Unternehmen in den USA gaben 2016 3,15 Milliarden Dollar für Lobbyarbeit aus.
Lobbyisten gab es immer. Das Problem ist das daraus ein äußerst einflußreicher Industriekomplex geworden ist der an Mächtigkeit kaum zu überbieten ist. So wird der Deutsche Schröder zum Besten Freund Putins und lockt Deuschland in die Stream 2 Falle, Energieabhängigkeit von Russland.
Lobbyarbeit kann gut oder schlecht sein, je nach Sichtweise des Betroffenen. Fest steht aber das der Durchschnittsbürger keine Lobby mehr hat. Früher waren es die Gewerkschaften, aber die beschäftigen sich heute um ihre eigene Machterhaltung, der persönliche Einzelmensch ist ihnen in Wirklichkeit egal geworden.

Korruption hat andere Namen bekommen und ist in den Gesetzen der Mächtigen verankert.

Zocken bis zum Absturz

Aktienhandel, Derivate, Spekulationen, Bitcoin alles Begriffe um Geld zu verdienen. Geld zu verdienen ohne Arbeit. Geld mit Geld verdienen ist eigentlich etwas unmoralisches. Wenn einer gewinnt muß eine anderer verlieren, das ist doch das Prinzip eines Glückspieles.
War vor 50 Jahren auch kein Problem, nur wenige Private hatten VW Aktien oder ähnliches. Die Gier nach Geld führte aber in den letzten zwanzig Jahren zu apokalyptischen Auswüchsen. Banken zockten mit dem Geld der Pensionskassen und der Sparer um Milliarden Beträge. Eine Blase nach der anderen wurde aufgebaut und horrende Summen wurden von den kleinen Leuten über unergründbare Wege nach oben zu den Reichen gespült.
Spekuliert wird mit Allem. Die größte Schweinerei ist es aber mit Lebensmittel zu spekulieren. Lebensmittel werden absichtlich verknappt um Börsenkurse zu beeinflussen.
Im Jahr 2016 belief sich das Volumen der weltweit an den WFE-Mitgliedsbörsen gehandelten Aktien auf rund 119,3 Billionen US-Dollar.
Die Regierungen sollten Regeln erstellen für eine gerechte Verteilung, aber die Regeln sind nicht für die Arbeiter sind für die Zocker von Vorteil. Es wird ewig lang herumgeeiert ob eine Spekulationssteuer kommen soll oder nicht? Keine Regierung traut sich als erste in dieses gefährliche System einzugreifen.

Und die gehen alle Wählen

Die Politik sollte sich um die eine ständige Weiterentwicklung von Rahmenbedingungen kümmern die ein gutes Leben ermöglichen. Der Bürger sollte bei den Wahlen die Möglichkeit haben zwischen Progammen zu wählen die seiner Vorstellung von einem guten Leben entsprechen.
Derzeit ist es aber anders. Bei den nächsten Wahlen zeigen wir es Ihnen aber. In wirklichkeit wählen wir nur neue Akteure, die alles mögliche versprechen. Aber längst wurde das System unterwandert. Politiker können nur mehr an kleinen Rädchen drehen. Am Großen Rad drehen längst andere, egal wem wir wählen. Die Reichen und Mächtigen haben es verstanden sich so in den Gesetzen zu verankern das es Ihnen (fast) egal ist wer gewählt wird. Rosevelt hat in den USA die Finanzierung von Präsidenten Wahlen verboten. Busch hat sie wieder eingeführt. Die Reichen finanzieren jetzt wieder die Wahlen und sichern sich dadurch Ihren Einfluß. Je schwächer der Präsident umso mehr Einfluß haben Sie. So gesehen macht Trump schon Sinn. Die Gesundheitsvorsorge wird gestrichen, die Unternehmenssteuern werden gesenkt.
Wenn Sie jetzt sagen, ja aber nicht in Europa dann sage ich Ihnen dass die Lobbyisten genau wissen wie Sie Ihren Einfluß ausüben können, da wird es halt verdeckt und im Rahmen der Gesetze genau so gemacht.
Es gilt auch für Europa, wer reich ist und nicht teilen will, der braucht keine Gesetze zu brechen. Die Gesetze sind bereits für Ihn gemacht. Steuern zahlen nur die Dummen, die sich keine Heerscharen von Industrieanwälten leisten können.

Nemesis, Göttin der ausgleichenden Gerechtigkeit

Schon in früheren Jahren, eigentlich schon immer, gab es Regeln die die Reichen bedienten und die Armen ausnutzten. Ägypten, die Zeit der Pharaone. Das antike Griechenland oder Persien. Das antike Rom lebte in Saus und Braus. Genau so die Asiatischen Dynastien. Der Sklavenhandel, die Entdecker, die Kolonialstaaten etc. etc.
Irgendwann gab es dann Radau, Monopole wurden gekippt. Gewerkschaften wurden gegründet. Volksnahe ehrliche Politiker bewegten Gutes. Befreiuung von der Knechtschaft. So ist der Lauf der Geschichte, das Leben ist ein Fluss.
Und jetzt? Wir müssen was tun. Wir müssen Aufstehen und nach besseren Lösungen suchen. Wir müssen neue Institutionen gründen die den Mächtigen dagegenhalten können. Den Pharmakonzernen, der Autoindustrie, der Waffenlobby, Konzernen wie Google, Amazon, Monsanto kommt man mit klein klein nicht mehr an.
Warten auf Nemesis, der Göttin der ausgleichenden Gerechtigkeit ist auch eine Möglichkeit. Eine notwendige neue Weltordnung wird sich aber nicht von alleine einstellen. So weiterzumachen bringt uns immer weiter weg vom Wandel zu mehr Gerechtigkeit, die Schere zwischen arm und reich wird sich noch weiter öffnen. Darum müssen wir uns alle auf den Weg machen. Und, wir sollten uns ehrlich bemühen gerechter zu werden. Den Armen mehr geben - einfach wirklich und nicht nur scheinbar gerechter verteilen.

Die Globalisierungskeule

Wir in Europa sind einem immer stärker werdenden wirtschaftlichen Druck ausgesetzt. Warum eigentlich? Begründet wird es mit der Globalsierung und der fortschreitenden Technisierung. Die Menschen begreifen die Globalisierung sehr unterschiedlich, die Unternehmer als Wachstumsmöglichkeit, ein muss um überleben zu können. Die Arbeiter als Vernichter ihrer Arbeitsplätze. Diese Keule wird auch sehr oft bei Lohnverhandlungen eingesetzt. Wer soll aber die ganzen Waren kaufen wenn wir nicht mehr genug Arbeit haben. Keine Wirtschaft kann ohne die Kaufkraft einer guten Mittelschicht auf lange sicht bestehen.
Gesamt ist die Globalisierung sicherlich eine Chance für mehr ausgleichende Gerechtigkeit. Das Endergebnis der Globalisierung sind weltweit gleiche Arbeitsbedingungen und gleiche Löhne. Der Westen muss verzichten lernen und der Rest der Welt soll ein lebenswertes Niveau erreichen.
Läuft es in diese Richtung? Nein, es happert wieder einmal am Verstand der Menschen. Die Gier macht aus einer guten Entwicklung eine noch größere Ungleichheit. Sehr viele können das Wort Globalisierung gar nicht mehr hören, weil die meisten zu den Globalisierungsverlierern gehören, dazu zählen vor allem die Arbeiter. Sicher ist jedenfalls das es nur einige Gewinner gibt und Massen an Verlierern. Das Argument das alle etwas von der Globalsierung haben zählt nicht, es gibt zu viele Verlierer.
Das Problem ist aber auch von der Geiz ist Geil Gesellschaft selbst gemacht. Durch die Globalisierung wird alles billiger, wird uns gerne suggeriert. Der Kunde kauft und bestimmt dadurch den Markt. Durch das immer billiger, und noch billiger Einkaufen, egal wo die Ware herkommt und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde, wird das billigste Produkt gekauft. Man freut sich über den Erfolg das Billigste gefunden zu haben. Doch wäre die Freude nicht groß wenn man bedenkt vielleicht gerade seinen eigenen Arbeitsplatz vernichtet zu haben.
Jeder Einzelne kann also sehr schnell etwas zum Positiven verändern indem wir unseren Einkauf mit Hausverstand durchführen.
Meiner Meinung nach haben wir die Auswirkungen der Globalisierung noch nicht begriffen, zumindest handeln wir nicht danach. Es wir noch lange dauern bis die Politiker Regeln finden die die Globalisierung zum Wohle aller Menschen und nicht nur der Konzerne verändern werden.

Die Globalisierung wächst schneller als der menschliche Verstand.

Pharmakonzerne

Die Pharmakonzerne haben es geschafft Gesetze und Regulierungen durchzusetzen die sie begünstigen. Genau aus diesem Grund zahlen wir soviel für unsere Medizin. Heerscharen von Anwälten kämpfen für die großen Konzerne um die Gesetze in Ihre Richtung zu beeinflussen. Firmen fusionieren, werden größer und mächtiger. Wir Bürger verlieren an Einfluß und müssen immer mehr bezahlen.

Lebensmittel und Landwirtschaft

Mir wird ganz mulmig bei den Meldungen das sich die Reichen immer mehr Ländereien kaufen mit der sie in Zukunft über unsere Lebensmittel bestimmen werden. Amazon kauft sich um Milliarden eine Bio Supermarktkette und wird jetzt auch einer der großen Lebensmittelhändler. Die wollen mit Sicherheit nicht nur das Wohl der Menschen sondern in erster Linie Profit und vor allem Macht.

Die Waffenlobby

Insgesamt betrugen die weltweiten Militärausgaben im Jahr 2016 rund 1,7 Billionen US-Dollar. 1.700.000.000.000 - was für ein Wahnsinn.
Sicher das sind auch enorm viele Arbeitsplätze. Aber könnte man dieses Geld nicht auch sinnvoller einsetzen?

Albert Einstein:

"Ich kenne zwei Dinge die Unendlich sind, das eine ist das Weltall und das andere ist die Dummheit der Menschen. Wobei ich mir beim Weltall nicht mehr ganz sicher bin! "

Die Welt der Regionen

Ja es gibt goße Unterschiede, Demokratie, Kapitalismus, Diktatur. In Endeffekt ist es aber überall das Gleiche, die Reichen schwimmen in Geld und werden immer reicher im gleichem Maß wird die Bevölkerung ärmer. Rund um den Globus stiegen die privaten Finanzvermögen. Allen voran Amerika dort gibt es 7 Millionen Millionäre aber China holt auf es gibt dort bereits (2016) 2,1 Millionen Millionäre und eine Mrd arme Menschen. Die Millionäre wurden 2016 um 8,2 % reicher. Ihre Zahl stieg um fast 8 % auf ein Allzeithoch von rund 16,5 Millionen Menschen weltweit, mit einem Rekordvermögen von 63,5 Billionen US-Dollar. Sie hatten 31 % ihres Vermögens in Aktienmärkte investiert und erzielten eine Jahresrendite von 24,3 %. Da können die anderen 7 Mrd Menschen nur zusehen, denn es fehlt das Wissen und das Geld um da mitmachen zu können.
Amerika

Russland
Asien

Europa

Die EU ist nach dem zweiten Weltkrieg entstanden um zukünftig Kriege in Europa zu vermeiden. "We must build a kind of United States of Europe", hat Winston Churchill 1946 in Zürich gesagt. Durch Visionäre ist damals die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft enstanden, obwohl damals ein gemeinsames Europa unerreichbar schien. Die Wunden das Krieges waren noch nicht verheilt. Dennoch gelang es am 25 März 1965 in Rom die EWG zu gründen, Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Luxenburg und die Niederlande unterzeichneten den Vertrag von Rom. Und noch einmal waren kluge Köpfe am Werk um das heutige Europa und den Euro zu verwirklichen.
Eine starke Europäische Union ist nicht eine Frage des wollens sondern eine Frage das Überlebens.
Jetzt braucht es wieder Visionen und Visionäre um das Richtige zu tun.
Das Bemühen um in allen Staaten den Euro einzuführen ist Richtig, wenn auch heute unvorstellbar, aber es muss passieren also vorbereitet werden und aus den Fehlern lernen. Allen Staaten die gleichen Chancen geben. Wir brauchen in Europ eine positive Weiterentwicklung, das spüren und wollen auch die Menschen. Wir sind ein Europa und ganz Europa steht enormen Herausforderungen gegenüber die ein einzelnes kleines Land unmöglich bewältigen kann. Besonders kritisch wird die neue Völkerwanderung aus Aufrika, die wollen alle nach Europa. Da sind wir 2018 erst am Beginn der Problematik Afrika und Afrika ist unser direkter Nachbar. Die gleiche Bedrohung gilt für den Terror, die explodierende Islamisierung. Und dann kommt da noch die Wirtschaft die unseren Wohlstand geschaffen hat, der ist ja nicht von selbst entstanden.
"Europa hat 8% der Weltbevölkerung, 25% der Weltwirtschaft (Bruttoinlandprodukt der Welt) und 50% der weltweit bezahlten Sozialausgaben." sagt Wolfgang Schäuble.
Nur ein wirtschaftliches gemeinsam starkes Europa kann eine gute Zukunft für unsere Enkelkinder sichern.
Wir brauchen einen kühnen Blick in die Zukunft un Visionen, wenn auch die REalisierung noch sehr weit und fast unvorstellbar ist. Der Zusammenhalt Europas sollte aber mehr sein als nur am Gald also Euro hängen. Auch dazu muss sich in Europa was ändern.
Und dazu müssen wir aufstehen, was tun, Organisationen gründen die postiv gestalten, die klugen Köpfe sammeln. Von selber wird nicht das richtige geschehen. In Europa muss viel geminschaftlich erledigt werden, die Bündelung der geinsamen Kräfte das ist die Stärke Europas. Und in Brüssel sollen sie endlich begreifen das man den Nationalstaten das überläßt was sie besser können. Die Bürger wollen keine einheitliche gleiche Masse. Europa ist kreative Vielfalt. Der unterschied der Regionen, die Herausforderung der wunderschönen Sprachen, die Arbeitskraft das ist Europa.

Ich bin fanatischer Europäer. Aber Europa darf nicht zur Missgeburt werden. Gefahr in Verzug. Schätzungsweise 20.000 Lobbyisten nehmen in Brüssel Einfluss auf die EU-Institutionen. Dort werden Dinge beschlossen die nicht dem Durschnittsbürger zu mehr Wohlstand verhelfen. Die Reichen in Europa werden immer reicher. Der Bürger in Europa fühlt sich ohnmächtig und verlassen, er kann von seinem Lohn nicht mehr leben. Aber wem wollen Sie das in Brüssel sagen und der dann auch was ändert? Wem können wir in Brüssel abwählen. Da haben es ja die Amerikaner besser, die wählen wenigstens Ihren Präsidenten und sind dann selber schuld.
Brexit: Wandernde soll man ziehen lassen. Die Engländer wollten eigentlich in der EU gar nicht dabei sein und haben danach eine Weiterentwicklung von Europa immer verhindert. Nur Wenn sie draußen sind dann sollen sie ganz raus. Hoffentlich sind da die EU Verhandler stark genug. Ich glaube eher das sich die Engländer die Rosinen mitnehmen werden, das wäre dann ein Fatales Siganl
Mir kommt vor die Engländer haben den letzten den Krieg schon vergessen und glauben, es wird keine Kriege in unserer Region mehr geben. Obwohl ich mir da nicht mehr so ganz sicher bin. Mit den Akteuren Putin, Erdogan, Trump und den Friedensstiftern im Nahen Osten könnte jederzeit was passieren. Wie schnell und wie graußarm war der Krieg in Jugoslawien, unserem Nachbarstaat. Die haben sich zerfleischt und keiner hat wirklich geholfen.

Problemzone Afrika

Alle reden von China oder Asien. Für uns in Europa ist die wahre Problemzone Afrika. Führungslos und von Korruption gebeutelt taumelt Afrika in eine Apokalypse. Ohne viel Aufsehen ist in Afrika der Bevölkerungsstand auf mehr als eine Milliarade Menschen angewachsen. Unsere derzeitigen Flüchtlingsprobleme sind Angesichts dieser Zahlen erst der Beginn. Das sind echte Probleme die zu lösen sind. Die momentanen Vorschläge zur Bekämpfung der Fluchtursachen werden wenig Erfolg bringen, weil die Ursachen viel tiefer liegen. Es sind einfach schon überall zu viele Menschen und in Afrika speziell. Da kommt dann noch die weitverbreitete Perspektivlosigkeit dazu.
Viele in Europa glauben die Migranten kommen wegen Kriegen oder dem Klimawandel zu uns, nicht einmal das Geld das sie bei uns bekommen ist es. Nein, sie haben ganz einfach keine Arbeit, keine Perpektive in Ihrer Heimat, ganz im Gegenteil, die Menschen ahnen das es noch viel schlechter wird. Die Hauptursache ist die Bevölkerungsexplosion. Bis 2050, also in nur einer Generation, wird sich die Bevölkerung Afrikas auf rund 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln - und mehr als die Hälfte davon wird unter 20 Jahren alt sein. Wo sollen die Arbeitsplätze bekommen. Wenn das Bevölkerungswachstum in Afrika nicht begrenzt wird nützen alle Konzepte gar nichts, alles nur Schall und Rauch.
Allein am Beispiel Nigeria erkennt man die Perspektivlosigkeit. Nigaria ist ca so groß wie Deutschland und Frankreich zuammen. Bevölkerungszahl 175 Millionen, 70% sind Arbeitslos. Trotzdem kommen in Nigeria alleine 7 Millionen Kinder jährlich auf die Welt. In der gesamten EU waren es 2016 - 4,316 Millionen. Kinder in Afrika, ohne Schulen, ohne Chancen. Das die einmal alle weg wollen ist klar. Bei diesen jungen Menschen werden mehr als ein Drittel gar keine Arbeit bekommen, die die arbeiten werden trotzdem ihr Leben lang unterhalb der Armutsschwelle bleiben. Garantie gibt es in diesem Land nur für Gewalt, bereits jetzt ist Nigaria eines der gefährlichsten Länder der Welt.
Doch den korrupten Regierungen in Afrika ist das alles völlig egal. Die wollen nicht einmal gebildete Menschen, die könnten Ihnen ja gefährlich werden. Gebildete Frauen haben weniger Kinder und die fehlende Bildung verhindert es Arbeitsplätze zu schaffen. Nicht alle sind faul, sie können es und sie wissen es einfach nicht wie es gehen sollte. Afrika ein Land das mit einer guten Landwirtschaft die ganze Welt ernähren könnte. Aber es ist nur ein ganz kleiner Teil der nutzbaren Agrarfläche kultiviert und das nur mit Pflug und Schaufel. Sie könnten selbst und sofort Arbeitsplätze für Millionen schaffen. Aber nein Afrika importiert jährlich um 40 Millarden Dollar Lebensmittel.
Die Menschen in Afrika sind gute Menschen.
Heini Staudinger schreibt folgendes: Es war in Afrika. Eines Nachts hörte ich ein ganz lautes herzzerreißendes Weinen. Ich machte mich auf den Weg und fand eine Frau, die weinte und weinte. " Was ist geschehen " fragte ich sie. Ihre Schwester sei gestorben. Ich nahm sie in die Arme und tröstete sie so gut ich konnte. Am nächsten Tag vernahm ich das die Verstorbene gar nicht ihre echte Schwester war, sonder "nur" eine langjährige Schicksalsgenossin. Solche Weggefährtinnen sind in Afrika immer Schwester oder Bruder, Geschwister in echter Verbundenheit. In dieser Beziehung können wir von den Afriaknern lernen, denn bei uns in Europa treibt uns der ständige Wettbewerb immer mehr in die Einsamkeit.

Zäune und Grenzen helfen uns nur kurzfristig. Es wird größerer Anstregungen bedürfen wenn wir die Bevölkerungsexplosion in Afrika verhindern wollen [müssen].

Afrika ist so groß wie der Mond

Als moderner Mensch weiß man soviel und doch wieder sowenig.
Die Landkarten stellen die Größenverhältnisse nicht richtig dar. Es gibt verschiedene Einflüsse. Ich habe mir in Peking eine Weltkarte gekauft. Da ist China in der Mitte und so Groß dargestellt, das alle anderen Kontinente unscheinbar sind.
Die wahre Größe Afrikas hat Kai Krause, ein bekannter deutscher Computergrafiker, einmal sehr eindrücklich gezeigt. Schon auf den ersten Blick wird in seiner Darstellung deutlich:
Afrika ist größer als die USA, China, Indien, Japan und Europa zusammen.
Allein die Sahara ist so groß wie die Vereinigten Staaten von Amerika – und sie macht nur etwa ein Drittel Afrikas aus. Addiert man zur Fläche der USA die von China, Indien, Mexiko, Peru, Frankreich, Spanien, Papua Neuguinea, Schweden, Japan, Deutschland, Norwegen, Italien, Neuseeland, Großbritannien, Nepal, Bangladesch und Griechenland, dann schließlich hat man die Größe Afrikas erreicht. Wenigstens fast.

Albert Einstein

"Die Welt wird nicht von denen zerstört die Schlimmes anrichten, sondern von den Milliarden Menschen die dabei zusehen und nichts tun!"

Ab und Zu muss ich raus aus meinem Mikrokosmos

Franz Lemmerer

Carl Zuckmayer hat in seiner Biographie folgendes geschrieben: Wenn man mich damals gefragt hätte, wo das Paradies gelegen sei, so hätte ich ohne Zögern geantwortet: in Österreich, 16 Kilometer östlich von Salzburg, dicht beim Wallersee, im kleinen Ort Henndorf.

Genau da lebe ich und es ist tatsächlich ein Paradies.

Aber es gibt um uns herum auch noch eine Welt und der geht es nicht so gut. Darüber mache ich mir so meine Gedanken und die schreibe ich hier nieder, eigentlich nur für mich. Aber wem es interessiert der kann gerne mitlesen.

Wir haben nur eine gemeinsame Welt, warum leben wir nicht danach?