Maibutter im Wandel der Jahreszeiten

Lange haben sie warten müssen

die Kühe, doch jetzt dürfen sie nach dem langen und sehr kalten Winter endlich wieder hinaus ins Grüne. Je nach Witterung gibt es ab April frisches Grünfutter. Die Milchlieferanten lassen sich das frische Gras schmecken - und vor allem die frischen Kräuter. Löwenzahn haben die Kühe besonders gerne - wie alle Arten von Maiblumen. Die Vorliebe der Kühe für das frische Grün gibt ihr einen kräftigen, würzigen Geschmack.
"Die Milch von ein und derselben Kuh schmeckt zu jeder Jahreszeit anders."
Wie schon vor Jahrhunderten folgt ihr Tagesablauf dem Wechsel der Natur, der Witterung und den Jahreszeiten. Jeder der Rohmilchprodukte schätzt freut sich auf die erste Maibutter.
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Weston A. Price zur Maibutter

Lötschental in der Schweiz 1931/32
Ein Geistlicher erklärte Price, das die Lötschentaler jeweils Gott danken würden für die lebensspendende Qualität der ersten Butter des Jahres, wenn die Kühe das frische Frühlingsgras in den Alpen wieder fressen können. Während einer kirchlichen Zeremonie wird in mit einer Frühlingsbutter gefüllten Schüssel ein Docht angezündet.
Die Schweizer Bergbevölkerung, die Price studierte, verstand die Wichtigkeit des Essens für die Gesundheit. Die Lötschentaler Wildkräuterfrauen haben sogar Salben aus der Maibutter hergestellt. Bei Entzündungen im Mund oder Bläschen hat man einfach Maibutter gelutscht.
"Prices Untersuchungen zeigten, dass diese Frühlingsbutter am meisten fettlösliche Vitamine enthält. Price liess nach seiner Rückkehr in die USA alle zwei Wochen Milchprodukte aus dem Lötschental in sein Labor senden. Er war ein Pionier in der Messung von fettlöslichen Vitaminen in der Nahrung und hatte sich mit vielen Puplikationen zu diesem Thema Anerkennung verschafft.

Pflege der Weiden

Bio Bauern haben mir erklärt das die Maibutter einer besonderen Pflege der Weide bedarf. Um eine optimale Qualität der Weide für die Maibutter zu erreichen ist die Weide zu Begutachten um Pflegemaßnahmen abzustimmen. Das beginnt bereits im Herbst mit der Nachsaat. Vorher ist jedoch der Bestand an Gräsern und Kräutern zu erheben. Der erfahrene Bauer kennt seine Weide macht aber trotzdem jedes Jahr mehrere Proben. Die Nachsaat ist notwendig um eine gute Artenvielfalt der Gräser und Kräuter auf der Weide zu erhalten. Für eine gute Maibutter sind 60% Gräser, 20% Kleearten und 20 % Kräuter die ideale Vorraussetzung. Jede Weide hat verschiedene Problemzonen, trockene Bereiche, erdige Flecken, die werden besonders nachgesät.

Herrliches Grün für die Maibutter

Der Zeitpunkt des ersten Weideganges

Jetzt bekommen die Kühe das herrliche Grün der ersten Weide und sie genießen es sichtlich und hörbar. Der Geruch vom Frischen Gras breitet sich überall aus. Ab wann die Kühe selber auf dei Weide dürfen hängt von der Wetterlage ab. Gerade Anfang April gibt es sehr viel Niederschlag, der Boden ist vom Schnee noch durchnäßt und an vielen Stellen einfach noch zu weich. Werden die Kühe zu früh rausgelassen verletzen sie mit ihren Klauen die noch empfindliche frische Grasnabe und es entstehen nasse kahle Stellen. Der Bauer gibt aber bald kleine Bereiche für den ersten Ausgang frei und man spürt wie sich die Tiere freuen über die erholte, frische, grüne Weide.
Sie danken es uns mit der herrlichen Maibutter. >>> Maibutter jetzt bestellen

Warum hat die Maibutter eine andere Farbe?

Die Farbe von Milchfett ist abhängig vom Gehalt an Beta-Carotin, einem natürlichen gelb-orangen Pflanzenfarbstoff. Es gelangt aus dem Futter in die Milch. Grünfutter enthält sehr viel Beta-Carotin. Wird Gras an der Sonne getrocknet wird ein grosser Teil des Beta-Carotins oxidiert. Die Fütterung mit Heu ergibt darum ein weisses Milchfett (Winterbutter). Während der Grünfütterungsperiode ist das Milchfett dagegen gelblich (Sommerbutter). Je nach Fütterung der Tiere, schwankt auch die Zusammensetzung des Milchfettes und der Vitamingehalt, der in Sommerbutter erheblich höher als in Winterbutter ist. Im Weidefutter im Sommer sind auch mehr ungesättigte Fettsäuren, dadurch ist der Sommerbutter weicher und leichter zu streichen.
Die Farbe im Übergang vom Winter zum Frühling:
Je nach Witterung bekommen die Kühe ab Anfang April das frische Grünfutter zugefüttert. Der nächste Schritt ist der erste Weidegang, es muß aber immer noch zugefüttert werden. Der Stoffwechsel der Kühe dauert aber einige Wochen bis er sich vollkommen auf Grünfutter umgestellt hat. So nach und nach wird die Butter gelber, im Sommer und Herbst hat die Butter dann die intensivste gelbe Farbe. Die gelbe Farbe spiegelt aber nur den Beta Carotin Gehalt wieder. Der Vitamingehalt und auch die Omega Fettsäuren sind aber schon nach dem ersten Weidegang höher als in der Winterbutter.

Rinder auf der Weide lieben das Grün der Gräser

Rinder auf der Weide laben sich am Reichtum der grünen Gräser und Kräuter, die suchen sich immer das Feinste aus. Tiere auf der Weide die viel Bewegung haben enthalten besondere ungesättigte Fettsäuren - Linolsäuren - denen sehr positive Wirkungen zugeschrieben werden. Sie sollen krebshemmend und gegen Arteriosklerose sehr wirksam sein. Grüne Lebensenergie kann man sehrwohl schmecken, der Geschmack und die angenehme Verträglichkeit von Milch, Fleisch, Eiern, Fett etc. von Weidetieren ist einfach unvergleichbar. Alle diese positiven Wirkungen gehen verloren bei Tieren die den ganzen Tag im Stall stehen und mit artfremden Mixturen aus fremden Ländern gemästet werden.

Aber wo gibt es sie noch die echte Bauernwiese mit vielen Kräutern, Gräsern und Blumen? Schaun Sie mal genau hin wenn Sie das nächste mal eine vermeintlich schöne Wiese sehen. Durch langjährige Monokulturen finden die Pflanzen nicht mehr genügend Nährstoffe, die Wiesen verarmen. Die Gräser wachsen zwar dank synthetischer Kunststoffe und des Einsatzes chemischer Pflanzenschutzmittel aber es ist immer weniger drinnen am lebensnotwendigen "Grün".
Unsere Heumilchregion Salzburger Land
Auf unseren Weiden der Salzburger Heumilch Region befinden sich mehr als hundert verschiedene Pflanzen. Die Qualität dieser Weiden erfordert ständige Bestandserhebung und Pflegemaßnahmen. Eine Erfolgsgeschichte unserer Bauern.

Omega Fettsäuren in der Weidebutter

Eine wissenschaftliche Laborstudie zum Thema Butter brachte ein sehr eindeutiges Ergebnis. Butter von Kühen auf der Weide im biologischer Landwirtschaft hat wesentlich mehr gesunde Omega Fettsäuren und auch ein um vieles besseres Verhältnis Omage3 zu Omega6 > mehr über Omega Fettsäuren

Die Biobutter von Weidekühen
1,09g/100g Omega3 Fettsäure
2,06g/100g Omega6 Fettsäure
1,88 : 1 Verhältnis Omega6 zu Omega3

Die konventionelle Butter
0,58g/100g Omega3 Fettsäure
1,87g/100g Omeag6 Fettsäure
3,22 : 1 Verhältnis Omega6 zu Omega3

Der Feld-Thymian ein Beispiel aus unserer Vielfalt

Man findet ihn von der Ebene bis ins Hochgebirge. Er bevorzug Magerrasen und Magerweiden und hat einen stark aromatischen Geruch der von den ätherischen Ölen in den Blättern stammt.
Der Feld-Thymian zählt zu den wertvollsten Pflanzen in einer artenreichen Wiese. Schon in der Antike war er als Heilkraut bekannt. Wirksam sind seine ätherischen Öle und hier besonders das Thymol, das bakterizide und fungidzide Eigenschaften hat. Thymiantee wirkt als Hustenmittel, desinfizierend, krampflösend. Als Würzkraut wirkt es appetitanregend und verdauungsfördernd. In der Imkerei schätzt man die Wirkstoffe bei der Bekämpfung der Varroamilbe.

Mutterwurz das beste Almkräutel für die Kühe

Im Osten wird sie auch als Alpenpetersil bezeichnet. Ein wohlriechende, mehrjährige Pflanze mit weißen und rosa/roten Blüten. Der aromatische Duft ist selbst im Heu noch enthalten. Sie kommt ab 1.000 m Seehöhe vor und es dauert etwa sieben Jahre bis sie erntereif ist. Die Mutterwurz ist eine alte Heilpflanze und ein wertvolles Viehfutter, das im Alpenraum auf Wiesen und Almweiden wächst. Die Mutterwurz gehört zu den besten Futterpflanzen. In jungem Zustand ist sie reich an Roheiweiß und Fetten. Für das Vieh ist es eine gute Nahrungs und Heilpflanze. Sie fördert die Milchleistung und wirkt Darm erwärmend. Sie schützt das Vieh vor Erkältungen durch Aufnahme von nassem Futter.
Sie wird für die Verwendung von guten Kräutersuppen und für die Würzung der Almkäse verwendet. In Bayerischen Wald wird aus den Wurzeln der Mutterwurz der Bärwurz Magenschnaps hergestellt.
Wer im nächsten Sommer als Blättersammler auf die Almen geht, der vergesse nicht, seinen Hut mitzunehmen, um andachtsvoll innezuhalten und den Hut vor dieser wertvollen Alpenpflanze erfurchtsvoll zu ziehen. Es gibt kaum ein Almkräutl, das mehr wohltuende Wirkungen auf unser Almvieh und uns Menschen entfaltet wie die Mutterwurz. [11] Autor Siegfried Ellmauer

Maibutter bei Schätze aus Österreich

Von Mitte April bis Mitte Juni gibt es frische Maibutter aus Bio Rohmilch bei Schätze aus Österreich als Süßrahmbutter oder Sauerrahmbutter online zu kaufen.

Einfrieren der frischen Maibutter

Viele Anhänger der Butter vom ersten Grünfutter decken sich mit der Maibutter längere Zeit ein. Dabei gibt es einiges zu beachten. Die Frische der Maibutter ist ein zarter Hauch von Wohlgeschmack. Bemühen Sie sich Frische zu erhalten, Sie werden belohnt mit dem vollen Wohlgeschmack der Maibutter.

Tipps zum Einfrieren der Maibutter:

Unsere Rohmilch Maibutter wird frisch produziert und ist 3 Wochen gekühlt haltbar. Sie sollten aber bereits bei der Anlieferung Ihren täglichen Butterbedarf abschätzen. Warten Sie nicht die 3 Wochen ab und was übrig bleibt frieren Sie ein. Sie können den vollen Wohlgeschmack mit einem rechtzeitigen einfrieren besser erhalten.

Famliengerechte Portionsgrößen

Machen Sie sich Ihre eigenen Portionsgrößen, überlegen Sie Ihren Bedarf von maximal zwei drei Tagen. So werden Sie den Unterschied - ob tiefgekühlt oder frisch kaum merken und haben immer die frische Rohmilchbutter mit dem herrlichen Wohlgeschmack. Vergessen Sie nicht die Butter am Abend aus dem Gefrierfach zu entnehmen damit ist die Butter in der Früh schön streichfähig. Geben Sie die Rohmilchbutter nicht in die Mikrowelle es wäre Schade um die wichtigen Spurenelemente die in unserer Rohmilch enthalten sind.

Ab in den Gefrierschrank

Lassen Sie die Butter einzeln anfrieren und verpacken Sie dann die Butter in Portionsbeutel. Die Rohmilchbutter sollte in eigene Gefrierbeutel gepackt werden. Nicht vermischen mit anderen Produkten im Tiefkühler damit das volle Aroma erhalten bleibt. Das Einfrieren sollte schnell erfolgen, die Stücke möglichst einzeln flach auflegen.
Nicht zu lange tiefkühlen
Die Rohmilchbutter sollte nicht länger als drei Monate im Tiefkühler sein. Nach drei Monaten beginnt sich die Butter zu verändern und das Aroma entschwindet.


Red 19.04.2017 - Experten und Quellenverzeichnis