Weißer Mohn ungemahlen 250g

unsere Artikel-Nummer: SAO2463
Gewicht: 250g

weißer Mohn ungemahlen 250g

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Das weiße Gold aus dem Waldviertel

Die Mohnsorte mit einer weiß hellgelb bis beigen Samenfarbe. Weißer Mohn wird bei uns nur selten angebaut, er bringt um ein ganzes Drittel weniger Ertrag als der Blaumohn. Geschmacklich unterscheidet er sich sehr stark von den anderen Mohnsorten aus diesem Grund ist er gerade für die Mehlspeisküche sehr gefragt. 
Der Geschmack des weißen Mohn ist nussiger - nach Walnuss -  als der des Blaumohns. 

Weißmohn kann für Kuchen, Torten, Rouladen, Parfaits und viele andere feine Mohnmehlspeisen verwendet werden.
In der indischen Küche wird gemahlener weißer Mohn benutzt, der wie Mehl verarbeitet wird und als Bindemittel für Currys und Saucen dient.

250g Weißer Mohn - ungemahlen

weitere Informationen:


Weißer Mohn ungemahlen

weißer Mohn

Weißer Mohn ist auch als wunderbares Öl erhältlich, das über Blattsalaten oder an Kartoffelsalat sehr gut schmeckt. Weißer Mohn wird in vielen Ländern seit jeher in der Küche verwendet. In den arabischen Ländern ist er auf Fladenbrot zu finden aber auch auf kleinen Brötchen. In Jordanien wird aus weißem Mohn eine Art Konfekt hergestellt. Der weiße Mohn stammt ursprünglich aus Indien. Dort wird er als Zutat für indische Gerichte verwendet. Weißer Mohn schmeckt aber auch in pikanten Gerichten sehr gut und eignet sich hervorragnd zum verfeinern von Fisch, Fleisch und Gemüse. In der indischen Küche wird dafür häufig gemahlener weißer Mohn benutzt, der wie Mehl verarbeitet wird und als Bindemittel für Currys und Saucen dient

Erst vor dem Verwenden mahlen:

Es zahlt sich aus. Der besondere Wohlgeschmack des Waldviertler Graumohns kommt durch mörsern oder quetschen im vollen Umfang zur Geltung. 

Mahlen - öffnet die Samenschalen
Das Mahlen oder Quetschen ist wichtig, damit bricht man die Samenschale auf, sodass sich das herrliche Mohnaroma erst richtig entfalten kann. Gleich nach dem Mahlen ist das Aroma am intensivsten, geht aber auch schnell wieder verloren. Durch das Mahlen wird der Mohn erwärmt und es geht einiges an Spurenelementen vor allem aber Öle verloren. Der Mohn wird beim Backen trockener, er muss mehr ausgeglichen werden. 
Ganz ideal ist natürlich das Quetschen in einem Steinmörser, dazu gehört aber schon eine Portion Idealismus. Es ist nämlich ganz schön mühsam und langwierig.  
Mohnmühle - Ich bin sehr zufrieden mit meiner Jupiter Handmühle. (Kostet bei Amazon ca € 50,0) Damit ist ein sehr schonendes Verarbeiten möglich. Man kann den Quetschgrad schön einstellen und der Mohn wird dabei nicht warm. Es geht schnell und die Mühle ist leicht zu reinigen.

Tipp zu Mohn Quetschen: Legt den ungemahlenen Mohn vor dem Quetschen kurz ins Gefrierfach. Er geht dann einfacher zum Quetschen und klebt nicht zusammen. Gequetschter oder gemahlener Mohn hält nicht sehr lange. Gequetschten Mohn kann man aber gut einfrieren, da hält er dann mehrere Monate.

Mohnstrudel von der Oma

Mohn über ein Weckerl streuen ist gut aber eigentlich viel zu schade. Mit Mohn kann man in der Küche aromatisch zaubern.

Mohnstrudel mit Waldviertler Graumohn>>>> Das Rezept von der Oma

Stellen Sie die Mohnfüllungen selber her, dann sind sie am Besten.

Eine gute Mohnfüllung herstellen ist eigentlich nicht schwierig.
Den frisch gequetschten Mohn mit Milch aufkochen, andicken, Rohmilchbutter dazugeben. Dann kommt noch Honig oder Marmelade, Zucker, Zimt, Nelkenpulver und Eidotter dazu. Damit die Mohnmasse schön locker wird schlagen Sie Eiklar unter, das hilft.
Zum Verfeinern der Mohnfüllung gibt es sehr viele Tipps.
Für einen etwas herberen Geschmack ist Zartbitterschokolade sehr gut. Rumfrüchte, Rumrosinen in einer Komnination mit Marzipan läßt Sie mit der Zunge schnalzen. Auch die Kombination Rum und Mandeln passt bei Mohn ausgezeichnet.

Mohnstrudel Schnitte

 

Die wunderbaren Mohnfelder im Waldviertel

Die traumhaft schöne Mohnblüte hat uns dazu veranlaßt einen Abstecher in die Wachau zu machen. Im kleinen Ort Ottenschlag ist gerade ein wunderschönes Naturschauspiel zu bewundern. Auf den Feldern rund um den „Waldviertler Mohnhof“ – einem alten Erbeinöd der Familie Greßl blühen die Mohnfelder. Sie haben im heurigen Jahr wieder Waldviertler Graumohn angebaut. Der Waldviertler Mohnhof ist ein kleiner bäuerlicher Familienbetrieb,
der sich seit 30 Jahren auf den Mohnanbau spezialisiert hat. 

Wiegt mein Mohnfeld leicht und leis, rosarot und lilienweiß! Die Zeit der vollen Blüte ist mit ein bis drei Tagen sehr kurz bemessen. Im Waldviertel, wo Mohn bereits seit dem 13. Jahrhundert angebaut wird, geschieht dies zwischen Ende Juni und Mitte Juli. Mohn bevorzugt sandigen, durchlässigen Boden, liebt viele Sonnentage und kühle Nächte. Kein Wunder, dass das Waldviertel als österreichisches Hauptanbaugebiet – vor allem von Graumohn – wie geschaffen für diese Pflanzenart ist. Die ganz besondere Qualität bringt aber ein klimatisches Mikroklima und das ist die intensive morgendliche Taunässe die es nur in dieser Region so stark gibt.

Mohnfeld

Auf den Feldern rund um die Waldviertler Mohnhöfe werden seit vielen Jahren erlesene Mohnsorten angebaut, mit viel Sorgfalt und Fingerspitzengefühl aufbereitet und weiterveredelt. Durch die vielen Sonnentage, die kühlen Nächte und den intensiven Taubefall gedeihen Mohnsorten mit einem hohen Anteil an ernährungsphysiologisch wichtigen ungesättigten Fettsäuren.

Mohnfelder

Mohn ist eine uralte Pflanze

Der Mohn fand schon 4.000 vor Christus Erwähnung. Bereits die Sumerer nutzten die schmerzstillende Wirkung des Schlafmohns. Weltweit gibt es mehr als 80 verschiedene Mohnsorten, die unter dem botanischen Namen Papaver bekannt sind.

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