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Das riecht nach Revolution - Bio Widerstand

Seit Jahren sind wir echte Bio Fans und beobachten mit Entsetzen wie der einst so kleine und überschaubare Bio Markt durch Gier und Gewinnsucht systematisch zerstört wurde. “Echte” Biolebensmittel zu konsumieren wird mehr und mehr ein “Akt des Widerstandes”.  Wir fördern diesen Widerstand indem wir den Konsumenten helfen dem “Echten Bio” ein Stück näher zu kommen. Leider ist es so das es Bio und "Echtes Bio" gibt, und dann gibt es auch noch Lebensmittel die nicht Bio sind und trotzdem sehr gesund - ein echtes Dilemma. Der Kunde hat wieder einmal jede Kontrolle verloren, ist das gar Absicht?

Historie der Zerstörung einer guten Idee

Wie die ursprüngliche gute Idee der Bio-Landwirtschaft mit dem Bio-Schmäh von Konzernen kaputt gemacht wird. Unter dem Motto Bio muss leistbar sein wird Bio jetzt aus China eingeführt. 

Mai 2017 - Verunsicherung bei den echten Bio Bauern

Biobauern fühlen sich nicht mehr unterstützt? Kleine Bauern sind nicht mehr wichtig, sie bringen keinen vorzeigbaren Umsatz.  Ein Supermarkt sagt er rettet jetzt die Gockel. Diese werden ja bei der Brütung geschrettert. Jetzt wird bei Bio der Gockel auch aufgezogen. Wie läuft so was ab und wer bezahlt das?
Im Dezember wird ein befreundeter Biobauer angerufen er darf jetzt nur mehr die Sandy Hühner kaufen und die sind um Euro 6 je Huhn teuerer. Die Eier sind jetzt alle gleich, sandfarben und nicht mehr braun und weiss. Die Rasse ist eine Spezialzüchtung. Optimiert heißt es auf Legen und bei den Gockeln auf Fleisch. Auf jeden Fall neue Hochleistungshühner. Grund: bei diesen Hühnern wird der Hahn aufgezogen und die Hühnerbrust als Frischfleisch verkauft.  Ganz klar es bezahlt der Bauer. Er kann deswegen nicht seine Eierpreise erhöhen die im Supermarkt sowieso schon als Sonderangebot verkauft werden. Und die Kunden sind auch verunsichert, wo sind die schönen braunen und weissen Eier. Alte bewährte Rassen werden wieder einmal geopfert. Tierwohl sei Dank.  

April 2016 - Der Biofokus liegt zunehmend auf dem finanziellem Ertrag - immer mehr Geldwäsche mit Bio!

Wenn ich lese das die jetzt umsteigenden Biobauern davon ausgehen das das Know how der Biobranche zu Ertragssprüngen bei Getreide und im Ackerbau führen wird und in einigen Jahren im Bio Landbau die gleiche Menge geerntet wird wie im derzeitigen konventionellen Betrieben, dann ist klar wo die Reise hingeht. In Österreich gibt es ca. 20.000 Bio Höfe, das sind 20% aller Bauern und ca 20% der Fläche. Damit gehören wir zu den Vorreitern im Biobereich. 
Durch die immer noch anziehende Nachfrage und die anhaltend besseren Preise steigen jetzt auch größere Bauern auf Bio um. Wobei bei vielen neuen Umsteigern der Fokus eher auf dem finanziellen Ertrag als auf der Bio Überzeugung liegt. Was ja prinzipiell nicht schlecht wäre wenn es sich mit der Bio Idee verträgt. Wenn der finanzielle Ertrag aber auf Kosten der Bio Idee geht ist das ein weiterer Schritt zur Geldwäsche mit der Bio Idee. Jene Bauern die sich an den Ursprungsgedanken halten und sich intensiv mit der Bio Bodenbearbeitung beschäftigen bleiben auf der Strecke. Denn die Bauern die bisher intensiv auf Pestizide gesetzt haben werden in Zukunft genauso intensiv auf sogenannte Biospritzmittel setzen um die gleichen Mengen wie früher produzieren zu können. Ich bin schon neugierig wie das in 5 bis 10 Jahren aussieht, hoffentlich sind dann wirklich die Böden biologischer als jetzt, das wäre ein Fortschritt. Angeblich wird eh alles so streng kontrolliert das nichts passieren kann.

Februar 2016 - Gegenbauer hört auf - ein Vorzeigebetrieb beendet seine Bio Zusammenarbeit

Bio wird zum Streitobjekt, der Ruf ist schon lange nicht mehr blütenrein. Zu viele mäßige Produkte segeln unter dieser Flagge, nicht selten stößt man auf Etikettenschwindel. Essigpapst, Bierbrauer, Kaffeeröster und Ölmüller Erwin Gegenbauer, dessen Erzeugnisse auch in der Spitzengastronomie zu Hause sind, löst sich vom Bio-Siegel und setzt ganz auf die Qualität seiner Produkte. Eine wirklich harmonische Beziehung war es nie, jetzt macht Erwin Gegenbauer Schluss mit dem Bio-Siegel und trennt sich damit von lästiger Bürokratie und einem kostenintensiven Zeitfresser, wie er sagt. Für manche mag das ein unpopulärer und streitbarer Schritt sein, doch soll diese Loslösung ein Statement für „qualitätsbewusste Verbraucher“ sein. Deren Kaufentscheidung sollte auf Basis des bekannten Familiennamens Gegenbauer getroffen werden und nicht auf Labeln gründen. „Bio“ ist für den Geschmacksfanatiker nicht immer logisch und Produkte werden durch den Aufdruck keineswegs automatisch besser. „Für mich ist Bio ein guter Anfang, aber eben längst nicht alles“, meint Erwin Gegenbauer. Die eigentlich sinnvolle Idee hinter dem Bio-Siegel wurde für ihn viel zu oft ad absurdum geführt. Zum Beispiel, wenn Supermarktketten steirisches Kürbiskernöl anbieten, das aus minderwertigen Bio-Kürbiskernen aus China hergestellt wird. Bei solchem „industriellen Unwesen“ hat Gegenbauer nicht mehr viel Mut aufbringen müssen, um seine Entscheidung nun öffentlich zu machen. » link

"Atemlos" - 2015 China ist jetzt der größte Biolieferant der Welt / Bio ist endgültig im Supermarkt angekommen.

Unglaublich wie schnell heutzutage Entwicklungen vorrangetrieben werden. China hat erforscht das mit Bio mehr zu verdienen ist und ist zum Weltweit größten Biolieferanten aufgestiegen. In unseren Supermärkten wird darauf hingewiesen das ständig Personen vor Ort sind die das auch nach den eigenen Richtlinien überprüfen. Teiglinge für unser Brot - kommt aus China. Kürbiskernöl, Erdbeeren, Chili, Karotten, Birnen, Erdnüsse - kommt alles aus China. Bei zubereiteten Erdbeeren, abgepackt in Kiloware, beherrscht China sogar mit 97 Prozent den deutschen Markt. Fast jede zweite Dose doppelt konzentriertes Tomatenmark in Kiloware kommt aus China (48 Prozent). Wer diese Ware verarbeitet und auf wessen Tellern sie landet, darüber möchten die Hersteller nicht sprechen. Knoblauch - 1200 Dollar koste eine Tonne weißen Knoblauchs zurzeit, die Deutschen bestünden auf "reinweißer" Ware, die sie kleinteilig verpackt haben wollen. Die Warenvielfalt, die China bereits im Angebot hat, scheint fast unbegrenzt. Das Land ist etwa zum größten Honigexporteur der Welt aufgestiegen. Zudem stellt die Volksrepublik inzwischen verstärkt Fertigprodukte her: In dem Markt sind die Gewinnspannen noch größer als bei Rohstoffen. Ein erheblicher Teil des weltweiten Lachsfangs wird in China weiterverarbeitet, etwa zu Räucherlachs. Auch Tiefkühlpizzen für den Weltmarkt fertigt das Heimatland der Pekingente inzwischen - zu einem Fünftel des deutschen Preises. China ist der größte Apfelsaftkonzentrat-Produzent, jeder zweite Apfel auf der Welt wächst im Reich der Mitte. Aber auch 4.500 Tonnen gefrorener Spargel kommt aus China. Das sind 72 Prozent des gesamten Spargel-Imports nach Deutschland.

2014 Erste "echte"  Biobetriebe geben auf

Das Ziel der Industrie ist erreicht. Immer mehr kleine Bio Betriebe geben auf. Die Bio Vorschriften sind auf die Industrie zugeschneidert worden. Von kleinen Betrieben sind diese nicht mehr umzusetzen. Die Preise sind durch Supermarkt Bio nicht mehr für eine normale Existenz ausreichend. Der Kunde hat die Kontrolle verloren was Bio eigentlich bedeutet. Jahrzehnte lange gepflegte Bioböden werden jetzt wieder zerstört und für Energie verheizt. Eigentlich ist es erschütternd wie leichtfertig wir unsere letzte Chance für Vielfalt und Gesundheit in unseren Lebensmitteln verspielen. Wenn alle Bio Kartoffel auf der Welt gleich schmecken und von einem Lieferanten kommen, was ist das dann für ein BIO.
Der Widerstand wird schwieriger, aber es gibt noch einzelne die für Bio kämpfen.

2013 Bio - der Kampf um den Boden ist ausgebrochen

Explodierende Landpreise, die Biogasförderung und Billigimporte treiben Bio weiter in die Krise. Energiepflanzen besetzen ein fünftel des gesamten Ackerlandes in Deutschland. Auf Bio Böden von denen Spezialitäten gekommen sind steht nun Mais für die Energiewende. Die können einen wesentlich höheren Pacht zahlen. Die Dimensionen sind uns gar nicht bewußt. Im letzten Jahr gaben 600 Bio Bauern auf oder wechselten gar zur Energie Landwirtschaft. Das hat verherende Folgen. Boden die seit zwanzig Jahren entgiftet wurden bekommen jetzt die volle Chemikeule mit all ihren Auswirkungen auf Grundwasser und Umwelt. Das wird Jahrzehntelange Schäden verursachen.

2012 - Der Große Bio Schmäh

Wie uns die Lebensmittelkonzerne an der Nase herumführen.
Allein zwischen 2006 und 2010 legte der Bioanteil im Frischesegment des Lebensmitteleinzelhandels um mehr als die Hälfte auf 306 Millionen Euro zu. Den allergrößten Teil des Kuchens sichern sich in Österreich allerdings die großen Supermarktkonzerne. Die Handelsriesen mischen mit ihren Bio-Eigenmarken inzwischen den gesamten Markt auf. Das Geld, das von heimischen Haushalten im Jahr 2010 beim Bio-Einkauf ausgegeben wurde, fließt zu 91,5 Prozent in die Taschen der Supermarktriesen und Lebensmitteldiskonter. Die verbleibenden 8,5 Prozent teilen sich Bio-Läden und Reformhäuser.
Wurde die ursprüngliche Idee der Bio-Landwirtschaft mit einem Bio-Schmäh von den Handelskonzernen kaputt gemacht? Ja eindeutig und dafür hat Arvay (Autor des Buches - Der große BIO Schmäh) viel sehr konkrete und eindeutige Beweise gesammelt. Seine detektivischen Nachforschungen werden viele nicht gut heissen. Es gibt viele Menschen die Bio im Supermarkt kaufen wollen. Sollte auch so sein wenn es denn "Echt Bio" wäre.

2011 - Der Bio Absturz hat System

Der in Zukunft eintretende Einbruch hat System und ist das Ergebnis gezielt angelegter Strategien. Die Handelsriesen mischen mit ihren Bio-Eigenmarken inzwischen den gesamten Markt auf. Das Geld, das von heimischen Haushalten im Jahr 2010 beim Bio-Einkauf ausgegeben wurde, fließt zu 91,5 Prozent in die Taschen der Supermarktriesen und Lebensmitteldiskonter. Die verbleibenden 8,5 Prozent teilen sich Bio-Läden und Reformhäuser.

2008 - Großstudie bestätigt: Bio ist besser
Langzeitstudie über 5 Jahre zeigt, dass Bioprodukte besser sind.
Ein Beispiel daraus - Biomilch weist vor allem im Sommer 40 – 60 Prozent mehr Omega-3 Fettsäuren und konjugierte Linolsäuren (CLA) sowie 30 – 70 Prozent mehr Vitamine, Carotinoide und andere Antioxitantien auf“, erläuterte Projektleiter Urs Niggli.

2007 - die Globalisierung erschlägt den Ökomarkt

Mit voller Wucht hat die Globalisierung in den Ökomarkt eingeschlagen (" Der Spiegel 36/2007)
Das Gesicht des einst so überschaubaren Mikrokosmos wird grundlegend verändert. Plötzlich präsentiert sich die Szene wie jene gegen die sie einst antrat - mit Riesenanlagen für 30.000 Hühner, Landschaften unter Plastikgewächshäusern, Monokulturen in China und Shrimpsbecken in Vietnam, wo früher einmal Mangrovenwälder waren.
Bio heißt auch und vor allem Regional. Seit Bio in China zum Staatsziel erklärt wurde hat sich die Anbaufläche auf 3,5 Millionen Hektar vergrößert, mehr hat nur Australien. Kenner bezweifeln, dass dabei alles mit rechten Dingen zugeht. Die Lebensmittelkonzerne beruhigen, ständig sind ihre Kontrollore vor Ort und nur Bioware wird angeliefert. Dem wiederspricht das im letzten Jahr mehrfach Einfuhren nach Japan und Europa gestoppt wurden und zwar sage und schreibe wegen zu hoher Schadstoffbelastung, Antibiotika Rückständen oder gar radioaktiver Kontamination.

2001 "Bio für alle"

Das soll grüne Politik sein? Renate Künasts Kampfschrei "Bio für alle" zeigt wie weit weg die Grünen von einer Grünen Politik eigentlich sind. Bio steht doch für - regionale Produkte, artgerechte Tierhaltung, geringe Schadstoffbelastung, wenig Zusatzstoffe, fair gehandelt und Artenvielfalt u.v.a.m.  Bio sollte ja die Alternative zu industriell gefertigten Lebensmittel sein.  Keine Frage es war ein politischer Kraftakt Bio aus der Jutesack Ecke zu holen. Schröder gibt dann noch eins drauf mit seinem ehrgeizigen Ziel - 20% der Fläche sollen bis 2010 biologisch bewirtschaftet sein. Bio im Supermarkt - aber genau dieser gutgemeinte Ansatz war der Anfang vom Bio Ende. 

2000 Bio pfuscht der Industrie ins Geschäft

Bio pfuscht den Konzernen ins Milliarden Geschäft
Die stark boomende Biobranche der letzten Jahre ist vielen ein Dorn im Auge. Man darf nicht vergessen das der immer größer werdende Biomarkt einigen Branchen Sorgen bereitet. Der Biomarkt beginnt den multinationalen Lebensmittel Konzernen ins Milliarden Gewinne Handwerk zu pfuschen. Käufer biologischer Lebensmittel sind auch Gentechnik Gegner und das geht schon gar nicht. Die Forschung und Gentechnikbranche, die Hybrid Saagut Kapitalisten würde unter steigenden Biomärkten extrem leiden. Außerdem wenn sich die Leute gesund ernähren gibt es weniger Krankheiten und gesundheitliche Probleme, damit hat auch die Pharmaindustrie keine Freude am Bio Trend.

Vor 1990 - Bio Geschichte - Entwicklung

Vor 1990 - Was war eigentlich der Bio Gedanke ?
Naturnahe erzeugte Produkte die man direkt beim Bio Bauern oder auf regionalen Biomärkten kaufen kann. Damals wurden die Bio-Pioniere ausgelacht und als Träumer hingestellt. Nicht aber von der Industrie, man erkannte sehr früh industriefeindliche Tendenzen und versuchte Bio im Keim zu ersticken. Es entstanden zweifelhafte Bio Gesetze unter Einfluß der Industrie. Bio ist Natur, Bio muss geprüft und mit Vorschriften belegt werden. Und was ist mit dem Rest? Sollte es nicht eher umgekehrt sein? Im vorigen Jahrhundert war alles Bio, es gab keine Lebensmittelindustrie kein Turbofutter und auch keine Pestizide.

Die Geschichte von Bio
Die Vorläufer der modernen Bio-Lebensmittel sind zumindest teilweise in der Naturkost-Bewegung, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Ernährung und Bewusstsein miteinander verbanden. Diese Vorläufer hatten ihre Basis in Ernährungslehren zur Vollwertkost und im Vegetarismus. Anfangs bestand Naturkost hauptsächlich aus frischem Gemüse. Die damaligen Verbraucher, die Interesse an Naturkost hatten, suchten Lebensmittel, die frei von Zusatzstoffen, frisch oder nur minimal bearbeitet waren. Zunächst stammte nur ein Teil der Produkte in Naturkostläden tatsächlich aus biologischem Anteil. Sie waren vor allem wenig verarbeitet und vollwertig. Von Seiten der Produzenten biologischer Lebensmittel ist v. a. der Demeter-Verband zu nennen, der seit den 1920er Jahren auf anthroposophischer Grundlage eine biologisch-dynamische Landwirtschaft propagiert.
Die moderne Naturkost-Bewegung erfuhr einen Aufschwung in der Hippie-Zeit der späten 1960er und frühen 1970er Jahre. Das sprichwörtliche Müsli gewann an Popularität. Zum Fokus auf gering verarbeitete Lebensmittel gesellte sich zunehmend die Bedeutung eines „biologischen“ Anbaus. 1971 wurde der eingetragene Verein „bio-gemüse“ gegründet, der Vorläufer der verbreiteten Bioland-Anbauvereinigung für Bio-Lebensmittel (gegründet 1976). 1982 kam der Naturland Anbauverband hinzu.

Bio Definition laut Gesetz

Als Bio-Lebensmittel werden Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft bezeichnet. Der Begriff ist in der EU gesetzlich definiert. Diese Produkte müssen aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, dürfen nicht gentechnisch verändert sein und werden ohne Einsatz konventioneller Pestizide, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut. Tierische Produkte stammen von Tieren, die artgerecht gemäß EG-Öko-Verordnung und in der Regel weniger mit Antibiotika und Wachstumshormonen behandelt wurden. Die Produkte sind nicht ionisierend bestrahlt und enthalten weniger Lebensmittelzusatzstoffe als konventionelle Lebensmittel, dürfen aber bis zu 30 % nicht ökologisch erzeugte Zutaten enthalten.
Die EG-Öko-Verordnung von 2007 definiert, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, hergestellt und gekennzeichnet werden müssen. Um konventionell von ökologisch hergestellten Lebensmitteln zu unterscheiden, führte Deutschland 2001 das staatlich kontrollierte Bio-Siegel ein, mit dem nur nach der EG-Öko-Verordnung hergestellte Produkte gekennzeichnet werden dürfen.

Es gibt nur ein Gesetz und das ist das Naturgesetz. Wir Menschen können nur Richtlinien machen die aber immer von irgendwelchen Interessen beeinflußt werden. 

Lemmy Bücherwurm

Und was sagt der Hausverstand?

Für Bio muss man seine eigene persönliche Definition finden. Was will man als Konsument für die eigene Gesundheit tun und was will man mit seinem Einkauf für die Umwelt bewirken. Wir haben für uns diese Fragen beantwortet und Schätze aus Österreich gegründet.

Regionale Produkte, artgerechte Tierhaltung, geringe Schadstoffbelastung, wenig Zusatzstoffe, fair gehandelt, Artenvielfalt und viele weitere sinnvolle Punkte das ist unsere Definition von Ökologie.

Wenn alle Bio Kartoffel im Supermarkt gleich aussehen von der gleichen Sorte sind und aus China kommen und nur mehr 10 Cent kosten. Was kann das für ein Bio sein.

Bio sollte ursprünglich ja die Alternative zu industriell gefertigten Lebensmittel sein.

» Email an Lemmy

Selbsterfahrung ist eine gute Schule

Ein eigener kleiner Garten ein kleines Gemüsebeet am Balkon, probieren Sie, es zahlt sich aus. Es ist einfach eine schöne Erfahrung wenn man seinen eigenen Salat essen kann. Jeder der es probiert hat weiß dann auch wie mühselig Bio eigentlich ist.  Aus einem selbtgezogenen Samen eine neue Tomatenernte zu bekommen ist mit sehr vielen Schritten verbunden. Man lernt dabei auch was Hyprid eigentlich heißt, plötzlich kommt man darauf das viele Produkte gar nicht mehr für die Samenvermehrung geeignet sind. Die Kartoffel die man früher in die Erde steckte und eine neue Ernte hervorbrachten sind Hypride die nicht mehr vermehrt werden können. Nur die Bio Kartoffel kann man noch vermehren.

Beim Thema Bio werden Betrüger geradezu magisch angezogen.

Die Essensfälscher - Thilo Bode bringt es im Buch "Die Essenfälscher" auf den Punkt.

> Biohuhn ist nicht Bio Huhn
> Bio Fleisch ein Weltbetrug
> Bio Joghurt ein Wahnsinnsmarkt
> Bio Gesetze unter Einfluß der Industrie
> Erlaubte Zusatzstoffe bei Bio
> Bio Brot man glaubt es kaum
> Bio Produkte für Kinder, Abwechslung zum Frühstück
> Biobrause Beo von Carlsberg ein extrem Beispiel
> Biosiegel bis zur Verzweiflung
> Resignation der Kunden - Ziel erreicht.

Der Große Bio Schmäh

Wie uns die Lebensmittelkonzerne an der Nase herumführen.
Allein zwischen 2006 und 2010 legte der Bioanteil im Frischesegment des Lebensmitteleinzelhandels um mehr als die Hälfte auf 306 Millionen Euro zu. Den allergrößten Teil des Kuchens sichern sich in Österreich allerdings die großen Supermarktkonzerne. Die Handelsriesen mischen mit ihren Bio-Eigenmarken inzwischen den gesamten Markt auf. Das Geld, das von heimischen Haushalten im Jahr 2010 beim Bio-Einkauf ausgegeben wurde, fließt zu 91,5 Prozent in die Taschen der Supermarktriesen und Lebensmitteldiskonter. Die verbleibenden 8,5 Prozent teilen sich Bio-Läden und Reformhäuser.
Wurde die ursprüngliche Idee der Bio-Landwirtschaft mit einem Bio-Schmäh von den Handelskonzernen kaputt gemacht? Ja eindeutig und dafür hat Arvay (Autor des Buches - Der große BIO Schmäh) viel sehr konkrete und eindeutige Beweise gesammelt. Seine detektivischen Nachforschungen werden viele nicht gut heissen. Es gibt viele Menschen die Bio im Supermarkt kaufen wollen. Sollte auch so sein wenn es denn "Echt Bio" wäre.

Bio ist besser, aber nur wenn es auch Bio ist.

Vor hundert Jahren gab es den Begriff Bio noch nicht und es war alles Bio. Heute werden die Menschen älter und sind gesünder (?). Aber die Berichte mit der Massentierhaltung, die Zerstörung des Bodens mit Pestiziden, das verlornene Lebensmittelhandwerk, industriell gefertigte Lebensmittel und und und, das alles beunruhigt uns. Wo führt das hin, gibt es überhaupt ein Zurück. All diese Sorgen sollten wir berücksichtigen wenn wir Lebensmittel kaufen. Lebensmittel mit reinem Gewissen. Bio war und ist dabei eine Hoffnung aber es ist letztendlich der Konsument mit seinem Einkauf der entscheidet wo der Weg hingeht.

Viele Studien belegen das Bio besser ist (war)?

Bio ist Besser

In einer Greenpeace Studie wird auf wissenschatlicher Basis erforscht das Bio die bessere Alternative ist. Trotzdem ist das mit etwas Vorsicht zu sehen.
Immer wieder taucht bei Verbrauchern die Frage auf, wie gesund Lebensmittel aus biologischem Anbau wirklich sind. Klar ist: Bei Obst und Gemüse handelt es sich grundsätzlich um gesunde Lebensmittel. Die Frage des Anbaus spielt dabei aber eine entscheidende Rolle. Konventionell bewirtschaftete Früchte sind häufig mit Pestiziden belastet. Die wirken sich nicht unbedingt auf den Vitamingehalt aus, sind aber schädlich für Mensch und Umwelt. Christiane Huxdorff von Greenpeace ist Expertin für Nachhaltige Landwirtschaft und kann die Auswirkungen erklären. link

Bio ist nicht gleich mehr Vitamine

Bio-Lebensmittel sind nach einer neuen Studie nur wenig gesünder als konventionelles Essen. Die Forscher fanden keinen deutlichen Nachweis, dass biologische Lebensmittel nährstoffreicher sind oder ein geringeres Gesundheitsrisiko bergen. Die Ergebnisse zeigen keinen wirklichen Vorteil für die Bio-Lebensmittel: Der Vitamingehalt unterschied sich den Forschern zufolge kaum, Fette und Proteine waren ähnlich verteilt. Krankheitserreger kamen in keiner der beiden Gruppen häufiger vor. Auch besonders gesunde Bio-Früchte oder Bio-Gemüse konnten die Wissenschaftler nicht ausmachen.  link 

Bio Milchwirtschaft in Österreich - Bio ist die bessere Milch - wissenschaftliche Studien belegen es

In der Bio Milchwirtschaft setzt man auf eine vernünftige nachhaltige Milchleistung, extrem hohe Milchleistungen werden in der Bio Milchwirtschaft abgelehnt. Es gibt in Österreich ca 9.000 Bio Milch Landwirtschaften alles kleine Betriebe. Die Durchschnittlich nur 10 Kühe am Bauernhof haben. Auf Basis der Biomilchproduktion ergeben sich 5.370 kg Milch pro Kuh und Jahr. In der Bio Milchwirtschaft achtet man auf andere Eigenschaften wie Eutergesundheit, Fruchtbarkeit, Weidehaltung und Nachhaltigkeit. Die Biobauern schauen mehr auf Langlebigkeit und Gesundheit Ihrer Milchkühe. Die Biobäuerinnen streben eine Langlebigkeit aber auch aus ethischen Gründen an. Eine Kuh die nach wenigen Jahren völlig ausgebrannt und verbraucht ist entspricht nicht dem Gewissen einer Bio Bäuerin. Das erfordert schon der Respekt gegenüber den Tieren denen wir die wertvolle Milch verdanken. Langlebigere Bio-Kühe schonen gerade wegen geringerer Milchleistung das Klima besser als Hochleistungskühe. Martin Hofstetter  » link

Lemmy Bücherwurm die Informationsdatenbank von schätze aus Österreich

 

       Bio ist nicht mehr Bio

Für Bio muss man seine eigene persönliche Definition finden. Was will man als Konsument für die eigene Gesundheit tun und was will man mit seinem Einkauf für die Umwelt bewirken. Wir haben für uns diese Fragen beantwortet und Schätze aus Österreich gegründet.
Regionale Produkte, artgerechte Tierhaltung, geringe Schadstoffbelastung, wenig Zusatzstoffe, fair gehandelt, Artenvielfalt und viele weitere sinnvolle Punkte das ist unsere Definition von Ökologie.

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Lemmy Bücherwurm

 

Bewusst Einkaufen - als Wertschätzung für uns und unsere Umwelt

Beim Einkauf sollte uns bewußt sein das wir es sind die mit unserer Kaufentscheidung die Zukunft in der Hand haben. Es ist halt oft eine spontane und bequeme Entscheidung auf die sofort und überall verfügbare Industrienahrung zurückzugreifen. Außerdem alles geht sowieso nicht in Bio. Wegen meiner kleinen Menge ändert sich die Welt nicht. Ich kann doch nicht wegen jeden einzelnen Produkt wo anders hinfahren. Aber es geht dabei auch um unsere Gesundheit. Muss immer erst eine Krankheit kommen bevor wir unsere Gewohnheiten ändern. Außerdem gibt es nach uns auch noch Generationen die von der Natur und einem gesunden Boden leben wollen.

Bio aus dem Internet - Schätze aus Österreich - eine Alternative

Bio sollte ursprünglich  ja die Alternative zu industriell gefertigten Lebensmittel sein. Wir wollen diesem Ansatz treu bleiben. Unsere Produkte sind von uns sehr gewissenhaft ausgewählt. Nicht alles ist Bio - Regionale Produkte, artgerechte Tierhaltung, geringe Schadstoffbelastung, wenig Zusatzstoffe, fair gehandelt, Artenvielfalt und viele weitere sinnvolle Punkte das ist unsere Definition von Ökologie. Und wir entwickeln uns ständig weiter in diese Richtung. Den Anstoß für unsere Entwicklung gab eine Begegnung mit Leopold Kohr. Wir hatten das große Glück Leopold Kohr persönlich kennenzulernen. Mit Leopold Kohr haben wir jenen Denker kennengelernt, dessen Thesen für die ökologische Rettung der Erde am wichtigsten zu sein scheinen. „Small is beautiful“ - Das Ende des Großen - Zurück zum Menschlichen Maß. Aus diesem Grund gibt es bei uns nur Produkte von kleinen Betrieben die in kleinen Chargen prodziert werden. Wir wollen gar nicht größer werden, wir wollen gar nicht wachsen es ist gut wenn etwas so bleibt wie es ist. 
Einen Nachteil gibt es dabei - es ist nicht immer alles und sofort zur Verfügung. Unsere Mengen sind klein wir können auch keine Betriebe beliefern sondern nur Öko interessierte Menschen und Familien.


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Unsere Antwort auf die verlorene Ethik und den guten Geschmack. Lebensmittel aus artgerechter guter Tierhaltung von unseren Bauern mit großzügiger Weidefläche, viel Sonne und guten Trinkwasser. Hergestellt mit über Generationen überlieferten Wissen in kleinen feinen, handwerklichen Betrieben. Als Alternative zu den industriellen Lebensmitteln sollen unsere Schätze aus Österreich ein Garant für ein gutes und kraftvolles Leben sein.

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